GFK-Segelseminar: Was zeigt sich, wenn nichts mehr ablenkt?

Ein Seminar zur Selbstwahrnehmung, Impulskontrolle und Kommunikation – in einem Lernraum, der alles sichtbar macht: einem Segelboot auf dem Mittelmeer.
12.–19. September 2026 · Start & Ziel: Athen · 42 UE · Max. 14 Teilnehmende · 1600 EUR · CNVC anerkannte Teilnahmebestätigung inklusive

Kein Seminarraum zeigt so klar, wie wir wirklich kommunizieren und reagieren – wie ein Segelboot auf dem offenen Wasser.

Auf engem Raum, mit einer Gruppe von Menschen, mit Wind und Wetter als Bedingung: Was im Alltag lange unterschwellig bleibt, wird hier in kurzer Zeit sichtbar.
Wann kippt etwas in dir?
Wie reagierst du, wenn Dinge nicht nach Plan laufen?
Wie bringst du etwas an, das schwierig ist – ohne dass es eskaliert?
Dieses Seminar nutzt das Segelboot als besonderen Lernort: nicht als Kulisse, sondern als lebendigen Praxisraum. Echte Situationen entstehen von selbst – und werden gemeinsam ausgewertet und vertieft.
Der inhaltliche Rahmen ist die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) – nicht als Technik, sondern als innere Haltung, die auf dem Wasser erprobt und verankert wird.
Segelerfahrung ist keine Voraussetzung. Schwimmkenntnisse schon.


Warum Wasser als Lernort wirkt

Erfahrungsbasiertes Lernen in einer optimalen Umgebung Wasser ist kein zufällig gewählter Lernort für ein GFK-Seminar. Wissenschaftlich belegt reduziert Wasser Stress, fördert mentale Klarheit und steigert die Fähigkeit zur Selbstreflexion. Das Boot wird zum idealen Raum, in dem Lernen tiefer geht – weil Körper und Geist gleichzeitig angesprochen werden.


Seminar Curriculum

Phase 1 – Ankommen (Tag 1)

Kennenlernen der Gruppe. Erwartungen und Lernziele klären. Einführung in den Lernraum Segelboot und seine besondere Dynamik. Erste Selbstwahrnehmungsübungen. Einführung in die Grundhaltung der Gewaltfreien Kommunikation.
Methodik:
Einzel- und Gruppenreflexion, Körperwahrnehmung, Gesprächsrunden

Phase 2 – Wahrnehmen (Tag 2)

Den inneren Seismografen entwickeln: frühe Signale von Stress, Irritation und Reaktionsbereitschaft erkennen. Einführung in das Konzept des Autsch-Moments.
Methodik:
Körperwahrnehmungsübungen, Kleingruppenarbeit, Erfahrungsauswertung aus Bordsituationen

Phase 3 – Verstehen (Tag 3)

Typische Reaktionsmuster erkennen: Angriff, Rückzug, Rechtfertigung, Anpassung.
Neurobiologische Grundlagen – was passiert im Nervensystem, wenn wir getriggert werden?
Methodik:
Impulsvortrag, Reflexionsübungen, Fallarbeit mit eigenen Situationen

Phase 4 – Stoppen (Tag 4)

Automatische Reaktionen unterbrechen. Den Moment zwischen Reiz und Reaktion bewusst nutzen.
Austrittssätze: Wie unterbreche ich eine Dynamik, bevor sie mich mitreißt?
Methodik:
Rollenübungen, Praxisübungen in echten Bordsituationen, Feedback

Phase 5 – Klären (Tag 5)

Selbstklärung vor schwierigen Gesprächen: Gefühle wahrnehmen, Bedürfnisse verstehen.
Empathie für sich selbst entwickeln – als Voraussetzung für echte Verbindung.
Methodik:
Selbstreflexion, Journaling, Paarübungen, GFK-Grundelemente Gefühle und Bedürfnisse

Phase 6 – In Kontakt gehen (Tag 6 & 7)

Schwierige Situationen aufrichtig ansprechen. Bitten formulieren. Kooperation ermöglichen – ohne Druck, ohne Angriff.
Transfer in den eigenen Alltag: Was nehme ich konkret mit?
Methodik:
Übungsgespräche, Peer-Coaching, Abschlussrunde, persönlicher Transferplan


Klingt spannend?
Sichere dir jetzt einen der 14 Plätze – oder kläre offene Fragen in einem kurzen Gespräch.

Für wen dieses GFK Seminar geeignet ist

  • Du deine Reaktionsmuster in Konflikten und unter Druck besser verstehen möchtest
  • Du Kommunikation nicht nur verstehen, sondern wirklich verändern willst
  • Du Lernen durch echte Erfahrung bevorzugst – nicht durch Theorie allein
  • Du bereit bist, dich auf eine intensive Woche in einer kleinen Gruppe einzulassen
  • Du GFK kennenlernen oder vertiefen möchtest – Vorerfahrung ist nicht nötig
  • Alle aktuellen GFK-Seminare in Darmstadt und online findest du in der Terminübersicht

Auch für Führungskräfte und Teams

Ein Segelboot zeigt in kurzer Zeit, wie ein Team wirklich funktioniert: wie Entscheidungen getroffen werden, wie Verantwortung verteilt wird, wie kommuniziert wird, wenn es eng wird.
Dieses Seminar eignet sich auch als Inhouse-Weiterbildung für Teams und Führungskräfte. Spreche mich an – wir können das individuell gestalten.


Rahmenbedingungen

Seminarart
Präsenzseminar mit erfahrungsbasiertem Lernen – anerkannt als berufliche Weiterbildung
Seminarumfang
42 Unterrichtseinheiten à 60 Minuten über 7 Tage
Termin
12.–19. September 2026
Seminarort
Start und Ziel: Athen – Lernort: Segelboote auf dem Mittelmeer
Teilnehmerzahl
Maximal 14 Personen – bewusst kleine Gruppe für intensives Lernen
Seminarleitung
Nicole Ganser (zert. GFK-Trainerin) – begleitet von zwei erfahrenen Skippern
Teilnahmebestätigung
Alle Teilnehmenden erhalten eine anerkannte Teilnahmebestätigung www.cnvc.org mit Seminarumfang und Lerninhalten
Voraussetzungen
Keine Segelerfahrung erforderlich – Schwimmkenntnisse notwendig


Deine Investition

1.600 € – Spezialangebot zur Premiere
Seminarkosten sind als berufliche Weiterbildung steuerlich absetzbar.
Inklusive:

  • Seminar-Programm & Materialien
  • Zertifizierte Seminarleiterin & zertifizierte Skipper
  • 7 Übernachtungen an Bord
  • Bettwäsche & Handtücher
  • Endreinigung
  • Offizielle Teilnahmebestätigung – anrechenbar auf die GFK-Trainer-Zertifizierung (CNVC)

Nicht enthalten:

  • Bordkasse (Lebensmittel, Diesel, Hafengebühren – ca. 300 € p.P.)
  • Anreise nach Athen

Teilnehmerzahl: Mindestens 5, maximal 14 Personen auf zwei Booten
Termin: 12.–19. September 2026 · Start & Ziel: Athen
Dieses Seminar wird in Kooperation mit Sail2Lead durchgeführt. Veranstalter und Vertragspartner ist die Sail2Lead GmbH. Buchung, Rechnung und AGB erfolgen über Sail2Lead. Nicole Ganser (Streitfrei) verantwortet die Seminarinhalte.

GFK Segelwoche- Retreat Nicole Ganser

Die Crew

Marius – Skipper Als Skipper ist mir eines besonders wichtig: dass sich jede Person an Bord sicher fühlt. Ruhe, Klarheit und Besonnenheit sind für mich die Basis, auf der echte Entwicklung stattfinden kann.

Seit vielen Jahren arbeite ich als Führungskraft und begleite Menschen auf ihrem Weg. Auf dem Wasser setze ich genau das fort.


Eva-Maria – Skipperin Segeln gehört für mich einfach dazu – seit ich denken kann. Mein Segelschein kam 2009 an der Côte d’Azur, seitdem war ich auf den unterschiedlichsten Revieren unterwegs: IJsselmeer, Kroatien, Türkei, Australien, Karibik, Griechenland, Sardinien, Seychellen.

Was ich am Segeln liebe? Die Klarheit, die entsteht, wenn der Kopf frei wird. Und mitzuerleben, wie Menschen auf dem Wasser über sich hinauswachsen.


Nicole – Seminarleiterin Ich bin Nicole. Ich lerne seit Jahren, was ich lehre – täglich, in meinen eigenen Beziehungen und Gesprächen.

Was mich auf diesem Boot begeistert: Hier passiert Lernen ganz von selbst, wenn wir uns dem Prozess zuwenden.

Interesse? Wir bieten ein kostenloses 20-Minuten-Gespräch an – unverbindlich, damit wir gemeinsam schauen können, ob das Seminar zu dir oder deinem Team passt.



    Häufig gestellte Fragen


    Allgemeines zum Segeltörn

    Der Tag startet ruhig in der Bucht oder im Hafen, danach besprechen wir kurz die Etappe und legen los. Unterwegs wechseln sich Segeln, Baden und Pausen ab. Abends gibt es eine entspannte Runde, in der wir Eindrücke sammeln, den Tag reflektieren oder kleine Übungen machen – je nachdem, was für dich passt.

    Wir segeln so viel wie möglich. Wenn der Wind nicht reicht oder wir ein bestimmtes Ziel erreichen müssen, nutzen wir den Motor. Die Entscheidung richtet sich immer nach den Bedingungen vor Ort und der Sicherheit.

    Die Route bleibt flexibel und wird täglich mit Blick auf Wind, Wetter und die Möglichkeiten vor Ort angepasst. Du erfährst jeden Tag, welche Optionen sinnvoll sind und wie der Tag verlaufen kann.

    In der Regel sind wir drei bis sechs Stunden unterwegs. Dazwischen bleibt Zeit zum Baden, Entspannen und später für eine Runde am Abend, in der wir den Tag besprechen und kleine Impulse für die persönliche Entwicklung setzen.

    Teilnahme & Voraussetzungen

    Ja, absolut. Du brauchst keine Vorkenntnisse. Alles, was du fürs Mitsegeln wissen musst, bekommst du an Bord erklärt – Schritt für Schritt und in Ruhe.

    Eine normale Grundfitness reicht völlig aus. Du solltest dich sicher bewegen können, kleine Schritte auf dem Boot meistern und bereit sein, dich etwas mit den Abläufen vertraut zu machen.

    Ja, du solltest grundsätzlich schwimmen können. Wir sind viel im Wasser, steigen über Badeleitern ein und aus und machen Stopps in Buchten.

    Der Törn ist grundsätzlich für Erwachsene geeignet, die körperlich und mental stabil sind. Wenn du gesundheitliche Fragen hast, sprich sie vorher einfach an – dann können wir gemeinsam schauen, ob der Törn gut zu dir passt.

    Sicherheit an Bord

    Sicherheit hat immer Vorrang. Wir sprechen zu Beginn die wichtigsten Regeln durch und zeigen dir alles, was du wissen musst, um dich sicher auf dem Boot zu bewegen.

    Es gibt Rettungswesten für alle, Lifebelts, Signalmittel und die übliche Sicherheitsausrüstung, die eine moderne Charteryacht mitbringt. Du bekommst erklärt, was wo liegt und wie alles funktioniert.

    Ja. Vor dem Ablegen gehen wir gemeinsam durch, wie du dich an Bord sicher bewegst, was im Notfall zu tun ist und wie die wichtigsten Systeme funktionieren. Die Einweisung ist ruhig, verständlich und ohne Stress.

    Wir passen die Route an und wählen sichere Optionen. Manchmal bedeutet das kürzere Etappen, längere Pausen oder einen Hafen anzulaufen. Sicherheit steht immer über dem Plan – und gerade dadurch entstehen oft besonders schöne Momente.

    Crew, Gemeinschaft & Mitsegler

    Wir sind mit einer kleinen, überschaubaren Gruppe unterwegs. Dadurch bleibt viel Raum für persönlichen Austausch, jeder kommt zu Wort und die Atmosphäre bleibt angenehm.

    Mit dabei sind Menschen, die Lust auf Segeln, gute Gemeinschaft und persönliche Entwicklung haben. Unterschiedliche Erfahrungen und Hintergründe gehören dazu und machen die Woche lebendig und spannend.

    Auf einem Boot gibt es immer etwas zu tun, und in einem guten Team packt jeder mit an. Wenn du möchtest, bringen dich die Skipper auch bewusst in Situationen, in denen du Verantwortung übernehmen und dich ausprobieren kannst. Nichts davon passiert ohne deinen Willen – aber wer offen ist, wächst hier schnell über sich hinaus.

    An Bord sprechen wir Deutsch. Nur bei Kontakt im Hafen oder an Land kann es sinnvoll sein, kurz auf Englisch zu wechseln.

    Unterkunft, Schlafen & Privatsphäre

    Wenn du keine Einzelkabine buchst, teilst du dir eine Koje mit einer weiteren Person. Die Kabinen sind kompakt und werden meist nur zum Schlafen genutzt – tagsüber hält sich die Crew fast immer an Deck auf. Wenn du zwischendurch Ruhe brauchst, kannst du dich jederzeit in deine Kabine zurückziehen oder in den Salon ausweichen.

    Ein Segelboot bietet weniger Rückzugsraum als eine Wohnung, aber genug, um zwischendurch allein zu sein. Wichtig ist ein respektvoller Umgang miteinander – damit fühlen sich alle wohl.

    Am besten bringst du eine weiche Tasche mit, die sich gut verstauen lässt. Deine Sachen finden Platz in der Kabine, und du kannst dich dort in Ruhe umziehen. Für nasse oder salzige Kleidung gibt es an Deck geeignete Stellen.

    Ja, gemischte Crews sind ganz normal. Wir achten darauf, die Kabinen so zu verteilen, dass es für alle stimmig ist. Falls du eine bestimmte Konstellation bevorzugst, sprich es einfach vorher an.

    Verpflegung & Bordleben

    Für die Verpflegung ist gesorgt: Unsere Köchin plant die Mahlzeiten und achtet darauf, dass wir regional und frisch essen. Beim Kochen und Abwasch hilft die Crew mit, damit alles leicht und gemeinsam läuft. Abends essen wir je nach Lust an Bord oder an Land.

    Beides ist möglich. Oft kocht die Crew in kleinen Teams, weil es Spaß macht und den Tag abrundet. Wenn wir Lust haben, probieren wir Tavernen oder kleine Restaurants in den Häfen aus.

    Die Bordkasse deckt gemeinsame Ausgaben wie Lebensmittel, Diesel, Hafengebühren oder Trinkwasser ab. Jeder zahlt zu gleichen Teilen ein, und wir führen sie transparent, damit jederzeit klar ist, was wofür ausgegeben wurde.

    Packen & persönliche Ausrüstung

    Leichte Kleidung, Badesachen, eine dünne Jacke für abends, Sonnenschutz und persönliche Dinge wie Medikamente reichen in der Regel aus. Alles Weitere bekommst du vor dem Törn in einer kleinen Packempfehlung von uns.

    Bitte bring eine weiche Tasche oder einen Rucksack mit. Koffer sind sperrig und lassen sich in den Kabinen kaum verstauen.

    Bequeme, leichte Kleidung für warme Tage, etwas Warmes für windige Abende und rutschfeste Schuhe. Mehr brauchst du nicht – der Platz an Bord ist begrenzt, also lieber weniger und durchdacht packen.

    Eine Trinkflasche, Sonnenbrille, ein kleines Handtuch, ggf. eine Powerbank und etwas, womit du entspannen kannst (z. B. Buch, Kopfhörer). Alles andere ergibt sich an Bord ganz von selbst.

    Verhalten an Bord / Zusammenarbeit

    Du kannst so viel mithelfen, wie du möchtest. Manche wollen direkt anpacken, andere schauen erst einmal zu. Alles ist in Ordnung – solange du offen bist, kleine Aufgaben zu übernehmen, wenn es gebraucht wird.

    Dazu gehören z. B. Leinen halten, Fender setzen, beim Anlegen unterstützen oder Segel bedienen. Niemand muss alles können – wir zeigen dir alles in Ruhe, und jeder übernimmt das, womit er sich wohlfühlt.

    Respekt, klare Absprachen und ein offener Umgang machen das Miteinander leicht. Jeder bringt sich ein, packt mit an und gibt dem Team das, was es gerade braucht. Dadurch entsteht schnell eine gute und vertrauensvolle Atmosphäre.

    Hektik, Ego-Aktionen oder impulsive Entscheidungen sind an Bord ungünstig. Wenn etwas unklar ist, frag einfach nach. Eine ruhige Kommunikation hilft allen – gerade in anspruchsvollen Momenten.

    Sanitärsysteme: Toilette & Duschen

    Eine Bordtoilette funktioniert anders als zu Hause: Sie ist empfindlicher und darf nur mit dem benutzt werden, was wirklich hineingehört. Wir erklären dir zu Beginn genau, wie sie bedient wird, damit alles problemlos läuft.

    Geduscht wird meist in den Häfen, da dort genügend Frischwasser vorhanden ist. Kurze „Seewasserduschen“ an Deck sind unterwegs möglich, aber lange Warmduschen gibt es nur in der Marina.

    Frischwasser ist ein begrenztes Gut auf einer Yacht. Wir füllen es in den Häfen auf und gehen unterwegs sparsam damit um, damit es für die ganze Crew über mehrere Tage reicht.

    An Ankerplätzen gelten oft besondere Umweltregeln. Wir erklären dir vor Ort, was erlaubt ist und wie wir die Natur respektvoll behandeln. Grundsätzlich gilt: lieber einmal mehr nachfragen als etwas falsch zu machen.

    Du kannst ganz normales Duschgel oder Shampoo benutzen – wichtig ist nur, dass es kein Mikroplastik enthält. Alle gängigen Produkte ohne Mikroplastik sind völlig in Ordnung und belasten das Wasser nicht unnötig.

    Seekrankheit & Gesundheit

    Das ist ganz normal. Viele spüren nach kurzer Zeit, dass sich der Körper an die Bewegung gewöhnt. Frische Luft, Blick auf den Horizont und leichte Kost helfen meistens schnell. Und du bist damit nicht allein — wir unterstützen dich dabei.

    Gut ist es, vorher ausreichend zu trinken, nicht mit leerem Magen zu starten und den ersten Tag ruhig anzugehen. Medikamente gegen Reisekrankheit können ebenfalls helfen – nimm bei Bedarf die mit, die du gut verträgst.

    Wenn dir übel wird, sorgen wir für Ruhe, frische Luft und passenden Kurs. Du kannst dich hinlegen, einen sicheren Platz draußen wählen oder kleine Pausen machen. Niemand muss sich durchbeißen — wir passen den Ablauf an, wenn es nötig ist.

    Reisekaugummis, Tabletten gegen Übelkeit oder Akupressur-Bänder funktionieren gut für viele. Nimm einfach das mit, was du kennst und verträgst. Wir dürfen keine Medikamente ausgeben, aber unterstützen dich, so gut wir können.

    Technik, Strom & Ausstattung

    Ja, das geht. Es gibt ausreichend Möglichkeiten, Handys und kleinere Geräte zu laden. Trotzdem ist Strom an Bord begrenzt, daher ist eine Powerbank hilfreich.

    In den Häfen nutzen wir ganz normale 230-Volt-Steckdosen. Unterwegs stehen dir USB-Anschlüsse bzw. 12-Volt-Dosen zur Verfügung. Ein normales Ladekabel reicht also völlig aus.

    WLAN gibt es nur in manchen Häfen. Auf dem Wasser nutzen wir normalerweise mobiles Internet, das in vielen Regionen erstaunlich gut funktioniert. Plane aber ein, dass es zwischendurch Funklöcher gibt.

    Ein Dinghy (Beiboot) ist immer an Bord. Ob weitere Extras wie SUPs oder Schnorchelzubehör dabei sind, hängt von der jeweiligen Yacht ab. Wir informieren dich vor dem Törn, was verfügbar ist.

    An- & Abreise, Transfers & Reisedokumente

    Den genauen Treffpunkt bekommst du vor dem Törn rechtzeitig mitgeteilt. In der Marina sind die Stege klar gekennzeichnet, und du bekommst eine genaue Beschreibung, wo die Yacht liegt.

    Je nach Revier gibt es gute Bus-, Taxi- oder Shuttleverbindungen. Wir geben dir vorab eine Empfehlung, damit du bequem und stressfrei ankommst.

    Ein gültiger Personalausweis oder Reisepass reicht in der Regel aus. Falls vor Ort besondere Vorschriften gelten, informieren wir dich vorher.

    Zum Start beziehen wir gemeinsam die Yacht, verstauen das Gepäck und machen eine kurze Runde über das Boot. Am letzten Tag packen wir in Ruhe zusammen, machen noch eine kurze Übergabe und gehen dann gemeinsam von Bord.

    Buchung, Zahlung & Törndaten

    Du füllst einfach das Formular auf unserer Website aus. Anschließend melden wir uns bei dir, je nachdem telefonisch oder per Nachricht. Auf dieser Basis erhältst du ein individuelles Angebot. Wenn du dieses annimmst, bekommst du die AGB, eine Rechnung sowie den Crewvertrag zugesendet. Wir freuen uns schon darauf, dich an Bord willkommen zu heißen!

    Sobald deine Anmeldung bestätigt wurde und die ersten organisatorischen Schritte abgeschlossen sind, ist der Platz für dich fest reserviert. Du wirst darüber klar informiert.

    Die Zahlung erfolgt in der Regel per Überweisung. Die genauen Details stehen in den Unterlagen, die du vorab erhältst.

    Alle wichtigen Infos bekommst du rechtzeitig vor Reisebeginn – inklusive Packempfehlung, Treffpunkt, Anreisehinweisen und den letzten Details zum Ablauf.

    Kosten, Kaution & Nebenkosten

    Im Preis sind der Platz auf der Yacht, die Begleitung durch die Crew und der gesamte Ablauf auf dem Wasser enthalten. Alles Weitere wie Verpflegung, Diesel oder Hafengebühren läuft über die gemeinsame Bordkasse.

    Typisch sind Ausgaben für Lebensmittel, Diesel, Hafengebühren, Trinkwasser oder Restaurantbesuche an Land. Diese Kosten werden transparent über die Bordkasse abgerechnet.

    Je nach Revier und Saison solltest du mit etwa 300 Euro pro Person rechnen. Die Bordkasse deckt gemeinsame Ausgaben wie Lebensmittel, Diesel, Hafengebühren und Trinkwasser ab und wird am Ende transparent abgerechnet.

    Stornierung, Versicherung & Notfälle

    Solltest du den Törn nicht antreten können, gelten die Stornobedingungen, die du vor der Buchung erhältst. Melde dich einfach frühzeitig, damit wir gemeinsam die beste Lösung finden.

    Sinnvoll sind eine Reiserücktrittsversicherung und eine Auslandskrankenversicherung. Sie schützen dich, falls du kurzfristig ausfällst oder unterwegs medizinische Hilfe brauchst.

    Die Yacht selbst ist versichert, und die wichtigsten Risiken sind dadurch abgedeckt. Für deine persönlichen Gegenstände oder gesundheitliche Themen solltest du eigene Versicherungen nutzen – das wird vorab transparent erklärt.

    Der Skipper behält in jede Situation den Überblick und entscheidet, was zu tun ist. Wir bleiben ruhig, handeln nach klaren Abläufen und nutzen die Möglichkeiten, die uns das Revier bietet. Sicherheit geht immer vor.

    Ankern, Hafen & Besonderheiten

    Im Hafen liegen wir sicher an einem Steg, haben Strom, Wasser und sanitäre Anlagen. Am Ankerplatz bleiben wir in einer Bucht, genießen viel Ruhe und Natur – dafür ohne festen Steg und mit etwas mehr Eigenorganisation.

    Wir suchen eine geschützte Bucht, setzen den Anker und prüfen, ob wir sicher liegen. Danach bleibt Zeit zum Baden, Entspannen oder Umherschwimmen. Alles läuft ruhig und mit klaren Abläufen.

    Ja. Moderne Yachten und gute Ankertechnik sorgen dafür, dass wir sicher liegen. Der Skipper achtet auf Wetter, Wind und Grund – du kannst also entspannt schlafen.

    Dazu gehören z. B. Leinen halten, Fender setzen und kleine Handgriffe beim Manöver. Jeder übernimmt einen passenden Teil, und du bekommst vorher erklärt, wie alles abläuft.

    Nachhaltigkeit & Umwelt

    Müll wird gesammelt und erst im Hafen fachgerecht entsorgt. Abwasser aus Waschbecken oder der Küche gelangt über Bord, daher gehen wir sparsam und bewusst mit allen Produkten um.

    Frischwasser und Strom sind auf einer Yacht begrenzt. Wenn wir unterwegs sind, müssen beide Ressourcen mehrere Tage reichen. Mit einem achtsamen Umgang bleibt genug für die gesamte Crew.

    In manchen Buchten gibt es besondere Umweltvorschriften, zum Beispiel zum Ankern oder Baden. Wir achten darauf, was erlaubt ist, und orientieren uns an den örtlichen Regeln, um die Natur zu schützen.

    Schon Kleinigkeiten helfen: Produkte ohne Mikroplastik nutzen, sparsam duschen, Müll vermeiden und bewusst mit Wasser umgehen. Gemeinsam entsteht so eine angenehme und natürliche Bordkultur.

    Noch unsicher?

    Wir bieten ein kostenloses 20-Minuten-Gespräch an – unverbindlich, damit wir gemeinsam schauen können, ob das Seminar zu dir passt.

    12.–19. September 2026 · Athen · Max. 14 Plätze · 1.600 €